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Kleider machen Leute

  

Wie wirken Sie und Ihr Hund auf andere?
Es gibt  Hund- und Haltergespanne, die uns auf Anhieb sympathisch erscheinen und mit denen wir ohne jegliche Bedenken unseren Hund spielen lassen. Allerdings gibt es auch andere Gespanne, bei denen wir schnellstmöglich die Straßenseite wechseln und jeglichen Kontakt zu vermeiden versuchen. Warum ist dies so? Häufig kennen wir weder das Eine noch das Andere Hund- und Haltergespann. Welche Faktoren beeinflussen unsere Entscheidung zum „Kontakt Ja oder Nein“?
 
Kleider machen Leute:
Sicherlich ist ein erster Faktor für eine positive oder negative Wahrnehmung unsererseits, die Körpersprache von Hund und Halter. Diese verrät uns schon sehr viel und wir ordnen diese intuitiv einer positiven oder negativen Wahrnehmung zu. Aber auch am dem alten Satz „Kleider machen Leute“ ist viel Wahres dran.
 
Stellen Sie sich folgendes vor:

Sie begegnen abends in der Dämmerung einem stattlichen Mann in Overall, mit Stiefeln und Glatze. Sein Hund, ein großer Schwarzer, trägt eine silberne Halskette und schaut Ihnen aufmerksam entgegen. Gleichzeitig begegnen Sie einem eher zierlichen, in Anzug gekleideten Mann mit gut frisierten Haaren. Sein Hund, ein kleiner Blonder, trägt ein buntes Lederhalsband und schaut Ihnen aufmerksam entgegen. Welches Paar finden Sie sympathischer?

Auch wenn das eine Paar sehr viel freundlicher sein mag, als das Andere.
Wir bilden uns eine Meinung, ohne beide Gespanne zu kennen. Die Kleidung erzeugt eine bestimmte Wirkung, dessen wir uns sehr bewusst sein sollten. Denn auch wir möchten nicht unbewusst eine Wahrnehmung erzeugen, die weder auf uns, noch auf das Wesen unseres Hundes zutrifft. Die Klischees verknüpfen Schäferhunde, Rottweiler, Dobermänner etc. mit Stachelhalsbändern und rüpelhaftem Verhalten, wohingegen Yorkshire Terrier, Chihuahuas und Shih Tzus mit Strasshalsbändern und schüchternem Verhalten verknüpft werden. Häufig trifft beides nicht auf die Charaktere der Tiere zu!
 
Fazit:

Bilden Sie sich ihr eigenes Urteil ohne Klischees zu berücksichtigen! Und überlegen Sie selbst, wie Sie vielleicht rüber kommen und wie Sie von Ihrem Gegenüber wahrgenommen werden möchten. Fragen Sie sich, welche Rolle Ihr Hund dabei spielt? Ist er frei im Kopf oder drängen Sie ihn in eine Rolle, um Ihre Persönlichkeit zu unterstreichen? Sind Sie ein Team und einfach glücklich miteinander?

Welcher „Hundetyp“ sind Sie? Machen Sie hier den Test…

 

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