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Hundesprache & Verhalten

Kommunikation zwischen Mensch und Hund

Ein Hund denkt nicht so wie wir Menschen. Logisches Denken ist ihm fremd. Nicht er, sondern der Mensch muss sich in seine Welt des Lernens begeben, ihn dort abholen wo er steht! Sie sind es, der den Hund verstehen muss. Dabei helfen Ihnen Ihr Wissen, das Beobachten Ihres Hundes und die Erfahrungen, die Sie mit ihm machen. Denn Menschen kommunizieren durch Sprache, Hunde durch ihr Verhalten. Das Wichtigste im Zusammenleben mit Ihrem Hund ist:

  • Verständnis und Sicherheit
  • Geduld und Konzentration
  • Motivation und Lob

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie kompakt und übersichtlich mehr zu den hundlichen Verhaltensweisen, der Hundesprache, die häufigsten Verhaltensformen und ihre Bedeutung. Klicken Sie dazu einfach auf die Überschriften...

Wie kommuniziert der Hund? Hundesprache

Gefühle können durch ein bestimmtes Verhalten oder Reaktionen ausgedrückt werden. Dabei können sowohl einzelne, als auch addierte Verhaltensweisen auftreten. Als Übersprunghandlung versucht er den Stress durch Verhaltensformen wie gähnen, bellen oder lecken abzubauen. Durchaus können Verhaltensweisen aber auch andere Dinge bedeuten.

Die häufigsten Verhaltensformen in der Übersicht:

Rute wedelt hin und her, Rute ist oben oder gerade; herumhüpfen.

Freude

Auffordernd herumspringen, Kopf nach unten Hinterteil in die Höhe und wedeln, stupsen, Gegenstand bringen oder Grunzen, auf den Rücken werfen, sich ganz flach auf den Bauch legen und fixieren.

Spielen

Ein Ohr oder beide zurück; Hund macht sich kleiner, geht gebückt, macht einen Rundrücken, Kopf ist fast am Boden.

Unterwürfig

Gähnen, blockieren, reagiert auf kein Kommando mehr, Ohren zurück, Speichelfluss, quietschen.

Stress
Überforderung
Unsicherheit

Gleiche Zeichen, wie bei Unterwürfigkeit, aber noch extremer, Rute eingeklemmt, Ohren sind extrem zurück, Körper stark eingerollt und bodennah, angstvolles Bellen oder Jaulen.

Angst

Aufforderndes Bellen, er macht sich groß, der Hund streckt sich, die Rute ist oben, Kommandos werden verweigert, Hund macht was er will.

Dominanz

Körper ist gespannt, aufmerksam schauend, Ohren aufgestellt.

Aufmerksamkeit
Neugierde

Reaktionen wie bei Überforderung, Kommandos ausweichen, blockieren, Dinge zerstören, sich eigene Aktivitäten suchen wie jagen oder weglaufen.

Langeweile
Unterforderung

Zieht sich zurück, liegt viel, kommt nur langsam, quietschen, winseln, lässt sich kaum motivieren.

Traurigkeit

Zieht sich zurück, liegt viel, lässt sich kaum motivieren, kratzen, schütteln, lahmen, lecken.

Krankheit

Wie kommuniziert der Mensch?

Stimme:
Eine ruhige und freundliche Stimme ist am besten. Sie gibt dem Hund Sicherheit. Je leiser Kommandos, Lob und Tadel, desto besser wird er verstehen und seine Bindung zu seinem Menschen vertiefen. Wenn er etwas nicht tun soll, reicht meist schon ein leises Grummeln oder „Pfui“. Wenn er damit aufhört, sofort ein Lob anschließen! Zeigen Sie dem Hund immer, dass was du gerade tust will ich nicht, sobald er aber aufhört, zeigen Sie ihm, dass das was er nun macht ihre Zustimmung findet. Schreien Sie Ihren Hund nie an! Laute Stimme sollten Sie nur auf große Distanz einsetzen, ebenso laut Pfeifen – dann hört Ihr Hund seine Kommandos in derselben Lautstärke, wie er sie hört, wenn er nahe bei Ihnen ist, und Sie leise sprechen. Gefühle, wie Wut, Unverständnis, Ungeduld, Ärger gehören nicht zum Umgang mit einem Hund. Menschen zeigen damit nur die eigene Hilflosigkeit und Unvermögen mit einem Hund umzugehen.

Kommandos:
Ein Kommando ist das, was wir Menschen den Hunden beibringen, so zum Beispiel weiß ein VITA-Hund, wenn man „TÜR“ sagt, dass er die Türe öffnen soll. Der Hund lernt durch positive oder negative Bestärkung. Er lernt durch Verknüpfung von bestimmten und immer wiederkehrenden Situationen (immer wenn Sie mit der Futterschüssel klappern bekommt er sein Futter. Schnell wird das Geräusch alleine für ihn Signal sein, dass es gleich Futter gibt), und er lernt, indem er das Verhalten anderer Hunde beobachtet. Wichtig: Das Auflösen der Kommandos ist notwendig, sonst entscheidet der Hund selbst wie lange er bspw. Sitzen wird. Am besten lernt ein Hund durch Motivation und Lob. Durch die „Sensibilisierung“, die beim VITA-Training Einsatz findet, sind Hunde offen für viele Dinge und können sehr schnell umsetzten, was sein Mensch von ihm möchte.

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