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Unser Unternehmen - MERA Tiernahrung – Fünf Sterne für 4 Pfoten

Mit unseren Marken MERADOG, MERAVITAL, MERA EXKLUSIV und WAHRE LIEBE bieten wir international erfolgreiche Produkte für Hunde und Katzen in allen Lebensphasen. Klicken Sie auf ein Logo, um mehr zu erfahren.

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Welpen-Wissen / Welpen-Welt

Perfekter Start ins Leben für Welpen

Ein verantwortungsvoller Züchter hat mit seiner Hundezucht alle Hände voll zu tun.

Angefangen von der Auswahl oder Aufzucht der eigentlichen Zuchthündin, über die Auswahl des perfekten Deckrüden, bis hin zur Geburt des ersten Wurfes vergehen häufig Jahre. Selbstverständlich benötigt der Züchter umfangreichreiches Fachwissen in Sachen Fütterung, Impfung, Entwurmung sowie der artgerechten Haltung und Erziehung seiner Tiere. Verfügt er über all dies, ist für seine Welpen der Grundstein für einen perfekten Start ins Leben gelegt.

Was ist vor der Geburt zu beachten?

  • Die Mutterhündin sollte regelmäßig entwurmt werden. Idealerweise geschieht dies jeweils 40 und erneut 10 Tage vor dem Geburtstermin sowie jeweils zwei und sechs Wochen nach der Geburt der Welpen.
  • Eine umfangreiche Grundimmunisierung sowie Auffrischungsimpfungen gegen Krankheiten wie Tollwut, Staupe, Parvovirose u.v.m. sollte für die Mutterhündin selbstverständlich sein. Empfehlenswert ist die Titerüberprüfung sämtlicher Impfungen vor dem Deckakt.

Fütterung der säugenden Hündin:

  • Trächtige Hündinnen stellen ganz besondere Ansprüche an ihre Fütterung. In den ersten Wochen können sie mit dem gewohnten Hundefutter weiter gefüttert werden. Ab der 4. Woche benötigen Sie jedoch mehr Energie. Daher sollte die tägliche Futterration durch ein proteinreiches Hundefutter aufgewertet werden. Idealerweise wird ab der 4. Woche Meradog Junior 1 oder Meradog Agility gefüttert.
  • Die Hündin sollte etwa 5% Fettreserven aufbauen. Mehr sollten es nicht sein, da dies eine verminderte Milchleistung zur Folge haben kann.
  • Auf zusätzliche Mineralstoffe sollte unbedingt verzichtet werden, da dies häufig eher schadet als nützt.

Wie sieht es mit gesunder Fütterung aus?

Im Idealfall ist die Geburt gut verlaufen, die Mutterhündin hat genügend Milch und kann alle Welpen liebevoll und rundum gut versorgen. Leider kann es sein, dass die Mutterhündin wenig oder keine Milch hat, die Welpen nicht annimmt oder einfach zu viele Welpen nicht ausreichend ernähren kann. Hier ist der kompetente Züchter gefragt:

  • Um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten, muss er durch industriell gefertigte Welpenmilch mit bis zu 12 Fütterungen täglich aushelfen. Die Meradog Welpenmilch leistet hier einen wichtigen Beitrag. Sie ist absolut hochbekömmlich und sorgt neben bestens ernährten Welpen zusätzlich für einen idealen Immunschutz. Denn die Meradog Welpenmilch enthält Colostrum, den Immunschutz der Natur, der nachweislich mit lebenswichtigen Antikörpern versorgt.
  • Alternativ kann der Züchter sich auch eine Amme suchen. Egal wie die Vorgehensweise ausfällt – er muss in jedem Fall mithilfe von Wärmekissen, Rotlichtlampen oder sonstigen Wärmequellen für die nötige Nestwärme sorgen.
  • Bauch und Analregion müssen regelmäßig massiert werden, um den Harn- und Kotabsatz anzuregen.
  • Natürlich ist es auch für die Welpen von größter Wichtigkeit, dass die Welpen alle zwei Wochen entwurmt werden. Geschieht dies nicht, können schlimme Durchfälle und Bauchkrämpfe die Folge sein.

Folgen schlechter Welpenaufzucht (Welpenprägung)

Eine reizarme Welpenaufzucht hat dramatische Folgen

Auch wenn es sicher selten ist: Es gibt sie noch, diese „Vermehrer“, bei denen Hunde alles andere als artgerecht aufwachsen. Eine reizarme Umgebung ist denkbar schlecht für junge Hunde. Wichtigste Lernprozesse wurden bei diesen Welpen nicht gefördert und das verfolgt die armen Geschöpfe ein Leben lang. Denn die sensibelste Entwicklungsphase ist eben nun mal in der Zeit, in der der Welpe sich beim Züchter befindet. Die Welpen haben Angst, weil sie nichts gelernt haben und lernen auch nichts, weil Sie Angst haben. Ein Teufelskreis. Nur mit viel Geduld und Sachverstand gelingt es erfahrenen Hundebesitzern, dass sich diese Hunde einigermaßen angstfrei im Leben bewegen können.

Ständig auf der Flucht

Dies beschreibt wohl am besten das Lebensgefühl, welches ein Welpe hat, der nicht artgerecht aufwuchs. Er reagiert in vielen Situationen mit großer Angst und/oder meidet die Situation. Er hat nie gelernt, die verschiedensten Reize zu filtern und angemessen darauf zu reagieren. Eine völlige Reizüberflutung ist die Folge. Demutsgesten, angelegte Ohren, eingezogener Schwanz und/oder auch beißen, sind die Ausdrucksformen großer Angst dieser Hunde.

So können Sie Ihrem Hund helfen

Eines ist sicher. Je nach Schwere der reizarmen Aufzucht, werden Sie mehr oder weniger erfolgreich sein können. Es gibt Fälle, da tritt große Besserung ein, aber niemals wird ein selbstsicherer Hund daraus hervor gehen.

  • Die größte Tugend besteht darin, großes bis grenzenloses Vertrauen zueinander aufzubauen
  • Dies erfordert unglaublich viel Geduld und Zeit. Nehmen Sie sich diese Zeit.
  • Holen Sie sich Unterstützung. Nur qualifiziertes Fachpersonal kann einen individuellen Therapieansatz erkennen und schulen. Es erkennt bei Ihnen Fehler z. B. in der Körpersprache, die Sie selbst kaum wahrnehmen.
  • Sprechen Sie niemals zu beruhigend auf Ihren Hund ein! Anders als beim Menschen würden Sie ihn ansonsten in seiner Angst bestätigen. Denn der Hund versteht nur unsere Stimmlage und würde aus dem Satz „Hab doch keine Angst mein Kleiner“ eher verstehen „Ich weiß, es ist alles so furchtbar schrecklich“.
  • Seien Sie stets umsichtig und selbstsicher. Das Schlimmste, was einem ängstlichen Hund passieren kann, ist ein unsicheres Herrchen oder Frauchen.
  • Je gelassener Sie reagieren, desto mehr hat Ihr Hund die Chance, die Situation als ungefährlich zu erkennen.
  • Leben Sie eher in einer ländlichen Umgebung. Die Reizüberflutung in der Stadt wird den Hund nur überfordern.
  • Steigern Sie nur sehr langsam und mit großer Achtsamkeit das Reizpensum.

Fazit:

Natürlich wäre es am allerbesten, wenn Sie nur Welpen aus artgerechter Zucht aufziehen. Denn nur so verlieren „Vermehrer“ die Basis ihres „Geschäfts“. Und haben Sie doch Ihr Herz an so ein armes Geschöpf verloren, dann verlieren Sie niemals die Geduld und verhelfen Sie diesem Hund zu einem möglichst schönen, angstfreien Leben. Gelingt Ihnen das, seien Sie stolz, denn Sie haben unglaubliches geleistet.

Was prägt Welpen fürs Leben?

Was bedeutet Prägung überhaupt?

Wenn Sie das Wort „Prägung“ mal im Internet eingeben werden Sie feststellen, dass es verschiedenste Definitionen gibt. Im Zusammenhang mit der Hundehaltung spricht man eher von „prägeähnlichen Lernprozessen“. Dies liegt daran, dass im wissenschaftlichen Sinne Prägung ein unumstößlicher Lernvorgang ist. Hunde jedoch können ihr Verhalten verändern und daher ist einmal Erlerntes keineswegs irreversibel. Um es nicht unnötig kompliziert zu machen, lassen wir die Wissenschaft außen vor und nennen den Begriff nachfolgend dennoch Prägung.

Die Neonatale- und Übergangsphase.

Jeder Züchter und jeder Welpenbesitzer legt größten Wert darauf, seinen Welpen bestens aufs Leben vorzubereiten. Von Geburt an ist es für den Welpen wichtig, dass er durch sein genetisch fixiertes Verhalten positive und negative Erfahrungen macht. Welpen können trotz verschlossener Ohrkanäle Schreckreaktionen auf laute Geräusche zeigen, warm und kalt unterscheiden und auch Schmerzreaktionen zeigen. Milder Stress ist hier das Zauberwort. Dieser fördert das Immunsystem und befähigt den Organismus mit Stress und Belastung umzugehen. Zum Ende der 3. Lebenswoche bekommen Umweltreize eine Bedeutung für den Welpen. Seine Motorik wird kontrollierter und die Schlafperioden werden kürzer.

Die Sozialisationsphase der Welpen beginnt.

In dieser Phase finden wichtige Wachstums- und Differenzierungsprozesse im Gehirn statt und sorgen so dafür, dass sich die Neuronen im Gehirn untereinander vernetzen und der Welpe somit besser lernen kann. Ganz besonders wichtig ist es in dieser Phase, ihn weder in Watte zu packen noch zu überfordern. Bieten Sie ihm die Möglichkeit Kinder, ältere Menschen und Erwachsene kennen zu lernen oder auch Erfahrungen im Garten zu sammeln. Besonders sollten Sie in dieser Phase darauf achten, dass der Welpe sich selbstständig in verschiedenen Situationen bewegen und darf.

Der Welpe soll eigenständig lernen…

  • Demutsgesten zu zeigen,
  • mit Angst fertig zu werden,
  • seine Zähne dosiert einzusetzen,
  • Aggressionen und Frustrationen abzubauen,
  • und nach Lösungen zu suchen.

Der Welpe muss lernen, sein Verhalten der Situation anzupassen

Nicht alles im Leben läuft so, wie er es wünscht und deswegen geht die Welt nicht unter. Diese Lernvorgänge sind für ihn äußerst wichtig, um im späteren Leben seine Reaktionen dem Kontext anpassen zu können. Der kleine Kampf mit seinen Geschwistern an der Futterschüssel, ist für diesen Lernprozess zum Beispiel sehr zuträglich. Ein ständig reichhaltiges Futterangebot würde den Lernprozess unterbrechen.

Züchter und Welpenbesitzer müssen die Prägungsphase fortsetzen

Studien belegen, dass Welpen die sowohl beim Züchter als auch beim künftigen Welpenbesitzer betont ruhig aufwachsen, später die gelasseneren Hunde sind. Viele bekommen plötzlich wahnsinnigen Stress Auf einmal denken Sie an die Sozialisationsphase und meinen, sie müssten noch so viel erledigen. Der Welpe soll Busfahren, die Stadt kennenlernen, jegliche Menschen und Tiere in der Nachbarschaft erleben und und und…

Starke Umweltreize in der Sozialisationsphase können einen Welpen überfordern.

Wir sollten unsere Ansprüche wirklich umsichtig dem einzelnen Welpen und der zukünftigen Lebenssituation anpassen. Wer bekommt den Welpen? Welche Ansprüche haben Sie? Möchten Sie einen ruhigen oder agilen Hund? Dementsprechend sollte auch seine Förderung angepasst sein. Wenn Züchter sich zu starke Mühe geben und dem Welpen alle Umweltsituationen aussetzen wollen, wird ihn später wenig beeindrucken. Der Mittelweg ist auch hier wieder ideal.

Nehmen Sie sich Zeit

Bei all dem Freizeitstress, dem Welpen häufig ausgesetzt sind, wird eines gerne vergessen: Welpe und Familie müssen sich kennen lernen, um eine Bindung zueinander aufbauen zu können. Dazu sind die alltäglichen Situationen in der Regel für alle Beteiligten schon Herausforderung genug. Welpengruppen, Café und was es sonst noch so gibt, sollte da zunächst nebensächlich sein. Nur Sie und Ihr Welpe zählen und seien Sie gewiss: Ihr Welpe wird auch später noch lernen können Bus zu fahren. Sorgen Sie zunächst für eine gute Mensch-Hund –Beziehung. Wenn das stimmt, dann kann die Erziehung anfangen.

Spielend fürs Leben lernen - Welpenspielgruppe

Hunde sind hoch entwickelte, soziale Lebewesen.

Wahre Meister der Kommunikation! Diese Kommunikation erlernen sie im Welpenalter und Hundebesitzer können durch sinnvolle Förderung dafür Sorge tragen, dass ihr Welpe spielend fürs Leben lernt!

Gleich vorweg: Sie haben Zeit!

Befreien Sie sich von dem Gedanken, Ihrem Welpen in kürzester Zeit möglichst viel beibringen zu wollen. Jeglicher Stress auf beiden Seiten wirkt kontraproduktiv. Widmen Sie sich den Bedürfnissen Ihres Tieres. Gewinnen Sie sein Vertrauen. Seien Sie souverän und mitfühlend, ohne Ihr Tier mit Liebe zu überschütten.

Sinn und Unsinn einer Welpen-Spielstunde

Ziel einer Welpen-Spielstunde sollte es sein, den Hund zu sozialisieren und im Umgang mit anderen Hunden, insbesondere anderen Rassen, zu schulen. Ganz besonderes Augenmerk sollten Sie auf die Auswahl der richtigen Gruppe legen. Setzen Sie Ihren Hund niemals einer Situation aus, in der er sich gegen ältere und deutlich größere Rassen behaupten muss. Beobachten Sie ihn und lassen Sie ihn langsam Mut fassen, neue Situationen ohne Angst und Unsicherheit zu bewältigen. Idealerweise wählen Sie eine Welpen-Gruppe, die sich aus unterschiedlichen Rassen zusammensetzt, die in etwa das gleiche Alter und die gleiche Größe aufweisen. Denn ein 12 Wochen junger Yorkie kann von einem 12 Wochen alten Labrador völlig überfordert sein.

Lassen Sie dem Welpen „sein“ Lerntempo bestimmen

Stellen Sie sicher, dass Ihr Welpe sich in „seinem“ Tempo der Gruppe anschließen kann. Ängstigt sich Ihr Welpe beim ersten Besuch dieser Gruppe, lassen Sie ihn doch einfach nur zuschauen. Vermitteln Sie dem Welpen das Gefühl, dass er zu jeder Zeit sicher ist.

Beobachten Sie die Stimmung innerhalb der Gruppe

Achten Sie auf Ihren Welpen und unterbinden Sie übermäßiges Raufen oder befreien Sie ihn aus einer Situation, in der er sich nicht wohl fühlt. Bedenken Sie, dass Sie verantwortlich für Ihren Welpen sind und er sich an Ihnen orientiert. Wenn er sich in manchen Situationen von Ihnen verlassen fühlt, wird er Wege ohne Sie suchen, sich aus der Misere zu befreien.

Welpen-Spielstunde ja! Aber nur in kleinen Gruppen

Sofern Sie diese Dinge beherzigen, ist eine Welpen-Spielstunde für Ihren Hund Gold wert. „Hündischer Rassismus“ kann von klein auf unterbunden werden und Ihr Hund lernt alle Arten der Kommunikation in entspannter und förderlicher Atmosphäre. Sollten Sie keine Gruppe finden, die sich in kleine, alters- und größengerechte Welpen unterteilen lässt, verzichten Sie lieber ganz darauf.

Das A und O der Bindung

Hundehalter verstehen unter Bindung zum Hund Unterschiedliches.

Während die Einen Bindung zum Hund mit Erziehung verwechseln, verstehen die Anderen darunter, dass der Hund die Nähe seines Menschen sucht. Doch Bindung ist viel mehr als das.

Bindung ist wie ein unsichtbares Band.

Egal ob in der Tierwelt oder bei uns Menschen: Schon die Kleinsten lernen, sich zu binden, wobei man Bindung keinesfalls mit Abhängigkeit verwechseln darf. Die kindliche Abhängigkeit nimmt im Laufe des Lebens ab, wobei die Bindung ein Leben lang bestehen kann.

Warum binden sich Lebewesen?

In der Tierwelt dient Bindung schlichtweg dem Überleben. Gemeinsam ist man stark und daher kommen als Bindungspartner ausschließlich Jene in Frage, die man gut kennt und auf die man sich verlassen kann. Genau wie wir Menschen, suchen auch Hunde nach Sicherheit und Geborgenheit. Wissenschaftler haben heraus gefunden, dass diese ähnlichen Bedürfnisse, die vertrauensvolle und tiefe Bindung zwischen Mensch und Hund erklären.

Hat Bindung etwas mit Nahrung zu tun?

Absolut nicht. Zwar schätzen unsere geliebten Vierbeiner Hundekekse sehr, jedoch sind sie nicht verantwortlich für eine tiefe Bindung. Vielmehr ist die Sicherheit, Geborgenheit und Akzeptanz wichtig für eine gute Bindung. Das erklärt auch, warum sowohl Hund als auch Kind in einer Gefahrensituation sofort zur Mutter oder zum Hundebesitzer laufen.

Wie erreichen Sie eine gute Bindung zu Ihrem Hund?

  • Fühlt ihr Hund sich unsicher oder hat er sogar Angst, wird er versuchen durch fiepen, bellen, heulen, lecken, anstubsen, Körper- oder Blickkontakt Nähe zu Ihnen herzustellen. Reagieren Sie auf diese Zeichen angemessen und selbstsicher. Sofort wird ihr Hund sich sehr viel besser fühlen.
  • Verletzt sich Ihr Tier, reagieren Sie sofort, um ihm zu helfen.
  • Beantworten Sie seine Zeichen, wie zum Beispiel Blickkontakt, stets mit einem freundlichen Wort.
  • Zeigen Sie Ihrem Hund, dass Sie ihn wahrnehmen und schätzen.
  • Seien Sie feinfühlig und dies immer, dann können Sie ein unsichtbares Band aufbauen, welches ein Leben lang erhalten bleibt.

Welche Fehler kann man beim Bindungsaufbau machen?

  • Verwechseln Sie Bindung nicht mit Erziehung! In der Erziehung ist es die wohlgemeinte Konsequenz, die ans Ziel führt. Bei der Bindung ist es das Gefühl und Ihre Feinfühligkeit, was Sie verbindet. Reagieren Sie stets angemessen auf das Verhalten Ihres Hundes.
  • Droht Gefahr schreiten Sie ein, aber lassen Sie sich zum Beispiel im Restaurant nicht von bettelnden Gesten beeindrucken. Dies betrifft nicht die Bindung, sondern ganz klar die Erziehung. Würden Sie in der Situation auf Ihren Hund eingehen oder gar ihm nachgeben, dann hat er sicherlich eines gelernt: Dass sein Verhalten erfolgreich war. Aber die Bindung bleibt davon unberührt.
  • Im Sinne Ihres Hundes schaffen Sie zu mehreren Menschen Nähe und Vertrautheit zwischen Mensch und Hund. Sie könnten mal krank werden, in Urlaub fahren oder Sonstiges. Sind Sie der einzige Bindungspartner, wird Ihr Hund während Ihrer Abwesenheit sehr leiden. Er darf ruhig mehreren Menschen vertrauen. Ihr unsichtbares Band bleibt davon unberührt.

Fazit:

Jeder schätze sich glücklich, den eine tiefe Bindung zu seinem Hund verbindet. Arbeiten Sie ein Leben lang daran. Dies lohnt sich, denn Sie werden reichlich dafür beschenkt.

Welpen – Nicht beißen!

Welpen "beißen" eben anfänglich.

Jeder Hundebesitzer, der schon mal einen Welpen großgezogen hat, kennt seine anschließend verkratzen Gliedmaßen. Schon früh sollte man sich mit der entsprechenden Beißhemmung beschäftigen und diese mit seinem geliebten Vierbeiner üben.

Was ist eine Beißhemmung und warum ist das Training so wichtig?

Hunde müssen lernen, ihre Zähne dosiert einzusetzen. Wichtig ist dabei, dass weder Menschen noch andere Hunde verletzt werden. Bereits als Welpe im Umgang mit Wurfgeschwistern lernen die Hunde sehr schnell, ihre Zähne angemessen einzusetzen. Beim Menschen muss dies allerdings gut trainiert werden. Hier ist es wichtig, dass der Mensch seinen Hund überall anfassen kann und jederzeit das Spiel unterbrechen kann. Denn schnell wird aus Spaß Ernst. Hunde ohne Beißhemmung sind gefährlich. Daher ist es ganz wichtig für den Hund, dass er lernt, ein deutliches Nein zu akzeptieren.

Wie lässt sich die Beißhemmung gezielt fördern?

Durch klare Signale und Kommandos, die auch konsequent umgesetzt werden. Nein heißt Nein und nicht vielleicht irgendwann. Wenn Sie nein sagen, dann sollte ihr Hund sofort seine Handlung unterbrechen können. Dies erfordert sicherlich Geduld und Konsequenz, bietet aber Sicherheit für die Zukunft. Auch ein lautes AU könnte als Kommando dienen. Innerhalb weniger Tage wird der Hund so lernen, wie weit er gehen kann und was Ihnen weh tut. Auch die Kleidung bleibt durch dieses Training langfristig verschont. Sollte bei ganz besonders ehrgeizigen Hunden nicht gleich Erfolg eintreten, so ist es in Ordnung, wenn man zusätzlich zum scharfen Nein auch mal leicht körperlich zurechtweist. Festhalten und herunterdrücken wäre dann angebracht.

Was Sie nicht tun sollten:

Noch immer gibt es Hundebesitzer, die in ganzen Sätzen mit Ihren Hunden sprechen. Leider versteht der Hund die Botschaft nicht, sodass man sich immer wieder selbst dazu erziehen muss, klare Kommandos zu geben. Nackenschütteln ein Schnauzengriff oder Sonstige Dinge sollten Tabu sein, denn der Hund kann auch dies nicht sinnvoll mit der von Ihnen gewünschten Aktion verknüpfen. Spielen Sie keine Rauf- und Kampfspiele innerhalb der Familie, da auch hier schnell etwas passieren kann. Außerdem versteht der Hund nicht, warum er einmal in die Hand beißen darf und dann wieder nicht. Beenden Sie sofort das Spiel, sobald Ihr Welpe Sie beißt oder sich an Kleidungsstücken zu schaffen macht. Sollte Ihr Welpe das Hosenbein nehmen, sobald Sie das Spiel beenden, verlassen Sie ohne Kommentar mit einem deutlichen Nein zügig das Zimmer. Sie werden sehen, das zeigt Wirkung. Lassen Sie Ihren Welpen auch ruhig häufig mit gleichgroßen und in etwa gleichalten Hunden spielen. Dabei lernen sie fürs Leben.

Welpenstatistik des VDH

Die aktuellen Welpenzahlen des VDH.

Der VDH (Verband deutsches Hundewesen) gibt in jedem Jahr aufschlussreiche Statistiken über die Entwicklung der Hunderassen heraus. Die aktuelle Welpenstatistik des VDH weist im Vergleich zum Vorjahr erneut einen Rückgang von 792 Welpeneintragungen auf.

Rückgang der Gesamtwelpenzahl.

Gab es im Jahr 2011 noch 80.711 eingetragene Welpen, wurden im Jahr 2012 nur noch 79919 Eintragungen registriert. Die Plätze 1-3 teilen sich nach wie vor die Rassen Deutscher Schäferhund, Teckel und Deutsch Drahthaar. In diesem Jahr hält der Berner Sennenhund Einzug in die Top 10 der beliebtesten Rassehunde.

Die gesamte Statistik finden Sie hier...

Die Top 10 der beliebtesten Rassehunde in Deutschland

 

Rasse

Anzahl Welpen im VDH
1.PlatzDeutscher Schäferhund12.786
2. PlatzTeckel6.171
3. PlatzDeutsch Drahthaar3.013
4. PlatzLabrador Retriever2.711
5. PlatzGolden Retriever2.265
6. PlatzPudel1.774
7. PlatzDeutscher Boxer1.563
8. PlatzDeutsche Dogge1.444
9. PlatzRottweiler1.409
10. PlatzBerner Sennenhund1.311

Gesamtwelpenzahlen aller Rassen in Deutschland

2012201120102009200820072006200520042003
79.91980.71185.25687.93389.39789.60686.86190.30992.60191.227

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