WELCHES HUNDEFUTTER PASST ZU IHREM HUND?

Mit dem Meradog Hundefutter-Berater finden Sie mit wenigen Klicks das ideale Hundefutter für Ihren Vierbeiner. Je mehr Angaben Sie machen, desto konkreter ist unsere Hundefutter Empfehlung.

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Artgerechte Beschäftigung des Hundes

Ein essenzielles Thema der Haltung eines Hundes ist die Beschäftigung.

Die meisten Hunde benötigen mehr Auslastung als die tägliche Gassi-Runde. Gerade bei Rassen, die gezüchtet wurden, um dem Menschen bei unterschiedlichen Aufgaben wie der Jagd, dem Hüten von Schafen oder dem Ziehen von Schlitten zur Seite zu stehen ist das der Fall. Die Motivation, Leistung zu bringen, ist diesen Hunden angeboren und muss bei artgerechter Haltung entsprechend befriedigt werden. Nicht wenige Verhaltensauffälligkeiten liegen in mangelnder körperlicher oder geistiger Auslastung begründet und lassen sich durch das Einführen von Beschäftigungseinheiten beseitigen.

Im Folgenden wollen wir Ihnen eine Vielzahl von verschiedenen Beschäftigungsformen für Ihren Hund vorstellen. Sie sind je nach Anforderung aufgeteilt in verschiedene Kategorien, wobei die Übergänge dabei fließend sind. So ist Agility beispielsweise körperlich anstrengend für den Hund und gehört somit in die Kategorie „Sportliche Aktivitäten“. Gleichzeitig könnte es aber auch genauso gut dem Punkt „Bindungsarbeit“ zugeordnet werden, da der Hund lernt, auf seinen Menschen zu achten und seine Signale zu befolgen. Um ein gemeinsames Hobby zu finden, sind diese Tipps hilfreich>

Nasenarbeit

Nicht nur etwas für Jagdhunde: Die Nasenarbeit. Viele Hunde werden Freude daran finden, versteckte Objekte zu suchen oder einer Fährte zu folgen. Es liegt in ihrer Natur, eine Beute aufzustöbern. Nur wenige Beschäftigungsformen lasten einen Hund so sehr aus wie das konzentrierte Suchen eines Gegenstandes oder anderen Lebewesens.

Mantrailing

Eine inzwischen weit verbreitete und sehr beliebte Hundesportart ist das Mantrailing. Dabei verfolgt der Hund die Spur eines Menschen anhand eines getragenen Kleidungsstücks oder eines von der Zielperson berührten Gegenstandes. Der Hund nimmt geringste Spuren von Schweiß oder Hautpartikeln wahr und kann, nach einer intensiven Ausbildung, sogar Laufrichtung und frische der Spur bewerten. Die Grundlagen begreifen Hunde in aller Regel sehr schnell und kurze Suchstrecken können bereits nach wenigen Trainingseinheiten erfolgreich absolviert werden. Bis ein Hund-Mensch-Team professionell bei der Suche nach vermissten Personen eingesetzt werden kann, bedarf es monate- bis jahrelanger Übung.

Praxis-Tipp:

Wenn Ihr Hund schon Erfahrung im Suchen hat, probieren Sie doch einfach einmal aus, ob er ein Naturtalent im Mantrailing ist! Sie benötigen nur eine zweite Person zum Suchen und zwei Kleidungsstücke, die diese eng am Körper getragen hat. Behalten Sie eines der Kleidungsstücke in einem Beutel bei sich, das andere nimmt die Zielperson mit und schüttelt es im Gehen, um eine Spur von Hautschüppchen auf dem Weg zu hinterlassen. Wenn die Zielperson eine kurze Strecke zurückgelegt und sich versteckt hat, halten Sie Ihrem Hund das Kleidungsstück unter die Nase und schicken Sie ihn (an der Schleppleine) auf die Suche. Viele Hunde verstehen sofort, was von Ihnen verlangt wird. Seien Sie aber nicht enttäuscht, wenn es nicht direkt klappt. Dann können Sie unter Anleitung in einem „Schnupperkurs“ erste Erfahrungen sammeln.

Fährtensuche

Während es beim Mantrailing darauf ankommt, dass der Hund sich am (oft auch vom Wind verwehten) Individualgeruch einer Person orientiert, folgt er bei der Fährtensuche der exakten Spur, die vom Fährtenleger hinterlassen wurde. Die Fährte besteht aus dem Geruch von beschädigtem Untergrund und zertretenen Pflanzen. Bei dem Ablaufen der Spur muss der Hund dort platzierte Gegenstände anzeigen oder aufnehmen. Im Gegensatz zum Mantrailing ist eine reine Fährtensuche im Ernstfall nicht für das Auffinden einer Person geeignet, da Fährten nicht so lange haltbar sind wie eine Spur aus dem Individualgeruch eines Menschen. Eine auslastende Hundesportart ist die Fährtensuche aber durchaus.

Zielobjektsuche

Die Zielobjektsuche ist eine von Thomas Baumann entwickelte Beschäftigungsform. Der Hund wird auf den Geruch eines kleinen Gegenstandes (Feuerzeug, Münze etc.) konditioniert und soll diesen passiv anzeigen. Der Gegenstand wird in einem definierten Bereich versteckt, das kann ein Trümmerfeld, aber auch das eigene Wohnzimmer sein. Der Schwierigkeitsgrad kann über die Gestaltung des Suchfeldes, aber auch über Größe und Eigengeruch des Gegenstandes reguliert werden. So ist ein Feuerzeug natürlich geruchsintensiver als eine Münze. Die Sucharbeit fördert die Kooperationsbereitschaft des Hundes und führt zu einem positiven Erschöpfungszustand. Eine detaillierte Beschreibung der Methode und des Trainingsaufbaus findet sich in T. Baumann: „Ich lauf‘ schon mal vor…“.

Sportliche Aktivitäten

Viele Hunde lieben es, sich körperlich zu verausgaben. Die im Folgenden vorgestellten Sportarten eignen sich besonders für Hunde mit hohem Bewegungsdrang.

Agility

Agility ist eine bei Hütehundehaltern sehr beliebte Sportart. Der Hund muss, nach Anweisung seines Besitzers, einen Parcours so schnell wie möglich absolvieren. Der Parcours besteht aus verschiedenen Stationen mit Tunneln, Slalom-Stangen, Wippen, Hürden etc. Die Kommunikation zwischen Hund und Mensch und das gegenseitige Verständnis füreinander wird so gestärkt. 

Dog Scooting

Eine besonders für Schlittenhunde ideale Auslastungsform ist das Dog Scooting. Der Hund wird vor ein spezielles Gefährt gespannt und zieht seinen Menschen durch die Natur. Aber nicht nur Schlittenhunde können Gefallen an dieser Sportart finden. Auch andere Rassen sind in der Lage, einen Wagen zu ziehen. Dabei müssen allerdings Gewicht von Wagen und Hund immer zusammenpassen. Ein grober Richtwert besagt, dass ein Hund maximal das Dreifache seines Gewichts ziehen sollte.

Discdogging

Beim Discdogging absolvieren Mensch und Hund im Team verschiedenste Übungen mit Frisbee-Scheiben. Der Hund apportiert rollende Scheiben, fängt Frisbees im Flug oder führt zum Teil akrobatische Sprünge mit Hilfe seines Menschen durch, sodass spektakuläre Choreografien entstehen. Das Discdogging ist nicht nur als Sportart anzusehen. Vielmehr werden durch das Miteinander Vertrauen und Bindung gestärkt.

Denksport

Nichts beschäftigt einen Hund an regnerischen Tagen so gut wie Denksportaufgaben. Er strengt sich nicht nur geistig an, sondern lässt sich auch auf eine ganz andere Art der Kommunikation mit Ihnen ein. Sehr aktive Hunde beruhigen sich bei der Kopfarbeit und werden trotzdem stark ausgelastet.

Trickdogging

Beim Trickdogging erlernt der Hund mit Hilfe eines Clickers verschiedene Kunststücke. Erfahren Sie mehr über das Trickdogging in der Meradog Hundeschule.

Dogdancing  

Das Dogdancing ähnelt dem Trickdogging, da bestimmte Bewegungsabläufe mittels eines Clickers einstudiert werden. Allerdings richtet sich das Dogdancing mehr an einer direkten körperlichen Interaktion zwischen Mensch und Hund aus und es wird eine regelrechte Choreografie ausgearbeitet.  

Bindungsarbeit

Bindungsfördernde Maßnahmen stärken das Vertrauen und das gegenseitige Verständnis. Mensch und Hund lernen, die Körpersprache des jeweils anderen zu deuten und sich danach zu richten.

Longieren

Das Longieren ist eine spezielle Form des Distanztrainings. Auf einer großen freien Fläche wird ein Kreis abgesteckt (z.B. mit Flatterband), den nur der Mensch betreten darf. Betritt der Hund die Kreisinnenfläche, wird er dieser verwiesen. Der Hund wird nun an der Begrenzungslinie entlang geführt und körpersprachlich gelenkt. Bestätigt wird immer der direkte Blickkontakt bei gleichzeitiger Einhaltung der gegebenen Kommandos (Richtungswechsel, Gangart, Anhalten). Auf diese Weise lernt der Hund, auch außerhalb der Trainingssituation auf seinen Menschen zu achten und sich nach ihm zu richten. 

Slowgility

Das Gegenstück zu Aglility ist Slowgility. Dabei absolvieren Mensch und Hund einen Parcours möglichst langsam. Denkbare Übungen sind das Balancieren über schmale Balken, das Überschreiten von niedrigen Hürden oder ein Slalom durch Verkehrshütchen. Hunde mit übersteigerter Aktivität lernen so, über Ruhe an ihr Ziel zu kommen und ängstliche Hunde werden selbstsicherer und entwickeln ein tiefes Vertrauen in ihren Menschen.

Treibball

Bei dieser von Jan Nijboer entwickelten Sportart treibt der Hund große Gymnastikbälle vor sich her. In der klassischen Variante liegen acht z.T. verschieden große Bälle in einem Dreieck und müssen vom Hund in ein großes Tor bugsiert werden. Der Mensch dirigiert seinen Hund dabei aus der Distanz. Da der Ablauf dem Hüten von Schafen gleicht, ist das Treibball-Spiel vor allen Dingen bei Hütehunden sehr beliebt, grundsätzlich aber auch für so gut wie alle anderen Rassen geeignet. Zahlreiche Abwandlungen von der klassischen Variante garantieren jede Menge Abwechslung und viele Herausforderungen.  

Gerhorsam

Guter Gehorsam bedeutet für den Hund maximale Freiheit. Denn wenn er aus jeder Situation abgerufen werden kann oder sonstige Kommandos sicher ausführt, ist auch mehr Freilauf an unterschiedlichen Orten möglich. Bei diesen Übungen geht es aber nicht nur um das strikte Ausführen von Befehlen, sondern auch um das gemeinsame Lernen.

Obedience

Bei dieser Sportart stehen das zeitnahe und exakte Befolgen von Kommandos sowie die Harmonie des Hund-Mensch-Teams im Mittelpunkt. Es werden verschiedene Übungen wie Bei-Fuß-Gehen, Apportieren, Geruchsunterscheidungen, Distanzübungen oder das Vorausschicken in eine Box abgefragt.

Reizangeltraining

Das Reizangeltraining kann zur körperlichen Auslastung eines Hundes eingesetzt werden, eignet sich aber auch hervorragend zur Übung der Reizkontrolle. Ein Spielzeug wird an eine Angel (für den Hausgebrauch reicht aber auch ein Stock mit einem Band) geknotet und damit für den Hund die Flucht einer Beute imitiert. Je mehr Richtungs- und Tempowechsel eingebaut werden, desto interessanter wird es für den Vierbeiner. Eine sichere Reizkontrolle kann über eine Bleib-Übung oder ein Abbruchsignal, während sich die Beute bewegt, trainiert werden. Mit Hilfe einer zweiten Person, die das Führen der Angel übernimmt, kann so auch eine sichere Abrufbarkeit bei starker Ablenkung geübt werden.  

Praxis Tipp:

Wenn Sie das Reizangeltraining nun ausprobieren wollen, achten Sie darauf, dass die Schnur, an der Sie die Beute befestigen, nicht zu dünn ist (also niemals klassische Angelschnur nehmen!). Wenn der Hund die Beute verfehlt und in die Schnur beißt, kann diese einschneiden und den Hund gefährlich verletzen.

Apportiertraining

Nicht nur Retriever werden an Apportierübungen ihre Freude haben. Das klassische Training wird mit so genannten Dummys durchgeführt. Diese sind entweder ausgestopft oder können mit Futter befüllt werden. Hat der Hund das Apportieren einmal erlernt, können verschiedene Gehorsamsübungen in das Training eingebaut werden. So darf der Hund dem schon fliegenden Beutel nicht hinterherlaufen, bis der Mensch ihn freigibt. Oder er muss aus vollem Lauf abrufbar sein. Den Möglichkeiten des Futterbeuteltrainings sind keine Grenzen gesetzt und der Hund wird körperlich und geistig ausgelastet.

Ideen für einen verregneten Tag

Wenn Ihr Hund bei Dauerregen keine Pfote vor die Tür setzen möchte, gibt es trotzdem zahllose Alternativen, mit denen Sie Ihren Hund in der Wohnung auslasten können. Natürlich ersetzen die folgenden Tipps keinen Spaziergang, sie sollen Ihnen aber einige Anreize geben, wie Sie die gemeinsame Zeit mit Ihrem Hund nutzen können.

Futtersuche

Ein schnell vorbereiteter Spaß ist das Verstecken von Futterbrocken in der Wohnung. Verstreuen Sie eine Hand voll Trockenfutter im Zimmer oder verstecken Sie die Stückchen gezielt. Der Hund wird Freude beim Finden haben und gleichzeitig seine Nase anstrengen. 

Spielzeuge unterscheiden

Eine kniffelige Übung für Ihren Hund ist das Unterscheiden seiner Spielzeuge. Nennen Sie bei Apportierspielen den Gegenstand immer beim Namen. Nach einiger Zeit wird Ihr Hund den Gegenstand mit dem entsprechenden Wort verknüpfen. Im Laufe der Zeit können Sie die Schwierigkeit steigern, indem Sie immer mehr Spielzeuge in das Spiel mit einbeziehen.

Mach etwas Anderes!

Bei diesem Spiel handelt es sich um eine recht schwierige Denksportaufgabe, die zudem die Kreativität Ihres Hundes fördert. Belohnen Sie jedes Verhalten, das in der laufenden Runde zuvor noch nicht gezeigt wurde: Sich setzen, Sie ansehen, mit der Pfote kratzen, im Kreis laufen… Es wird lange dauern, bis Ihr Hund das Prinzip begriffen hat, doch dann werden Sie überrascht sein, wie kreativ er sein kann. Manche Hunde zeigen bei diesen Übungen Verhaltensweisen, die absolut hunde-untypisch sind.

Teebeutel unterscheiden

Bringen Sie Ihrem Hund bei, verschiedene Teesorten (oder Gewürze) zu unterscheiden. Verstecken Sie unterschiedliche Teebeutel im Raum. Halten Sie Ihrem Hund nun einen zweiten Beutel von einer der Sorten unter die Nase und lassen ihn suchen. Findet er den Beutel einer anderen Sorte, ignorieren Sie dies einfach und animieren ihn zur Weitersuche. Findet er den richtigen Beutel, belohnen Sie ihn mit Futter oder einem ausgiebigen Spiel. Nach wenigen Runden wird er verstehen, dass er immer die Sorte finden muss, die Sie ihm präsentieren. Alternativ können Sie natürlich auch jede Teesorte beim Namen nennen und Ihren Hund mit den Worten „Such Kamille!“ losschicken.

Spiele mit Flaschen

Leere Kunststoffflaschen eignen sich hervorragend zum Umbau zu Geduldsspielzeug. Zum Beispiel kann eine Flasche mit vielen kleinen Löchern versehen werden (Achtung: Entgraten Sie die Löcher immer, damit sich der Hund nicht schneiden kann!), durch die Futterbrocken gerade so durchfallen können. Befüllen Sie die Flasche, drehen Sie sie zu und lassen Sie Ihren Hund damit spielen. Hunde sind sehr geschickt darin, die Flasche so zu bewegen, dass möglichst viele Leckerlis herausfallen.
Eine zweite Möglichkeit ist, eine Flasche so zu durchbohren, dass ein kleiner Holzstab horizontal hindurchgeschoben werden kann. Sie können die Flasche am Stab nun entweder selbst festhalten oder eine Aufhängung dafür bauen. Befüllen Sie die Flasche nun mit Leckereien und lassen Ihren Hund ausprobieren, wie er an das Futter herankommt.

Parcours

Bauen Sie für Ihren Hund im Haus einen Parcours auf. Dabei können Sie Tische, Stühle, Kisten, Decken etc. benutzen. Führen Sie nun Ihren Hund durch den Parcours. Wenn Sie einzelne Stationen oder Bewegungsabläufe mit Kommandos belegen (z.B. „hopp“, „Slalom“ oder „kriechen“) können Sie Ihren Hund auch aus der Ferne durch den Parcours steuern.

Meradog Hundefutter