WELCHES HUNDEFUTTER PASST ZU IHREM HUND?

Mit dem Meradog Hundefutter-Berater finden Sie mit wenigen Klicks das ideale Hundefutter für Ihren Vierbeiner. Je mehr Angaben Sie machen, desto konkreter ist unsere Hundefutter Empfehlung.

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Folgen schlechter Welpenaufzucht (Welpenprägung)

Eine reizarme Welpenaufzucht hat dramatische Folgen

Auch wenn es sicher selten ist: Es gibt sie noch, diese „Vermehrer“, bei denen Hunde alles andere als artgerecht aufwachsen. Eine reizarme Umgebung ist denkbar schlecht für junge Hunde. Wichtigste Lernprozesse wurden bei diesen Welpen nicht gefördert und das verfolgt die armen Geschöpfe ein Leben lang. Denn die sensibelste Entwicklungsphase ist eben nun mal in der Zeit, in der der Welpe sich beim Züchter befindet. Die Welpen haben Angst, weil sie nichts gelernt haben und lernen auch nichts, weil Sie Angst haben. Ein Teufelskreis. Nur mit viel Geduld und Sachverstand gelingt es erfahrenen Hundebesitzern, dass sich diese Hunde einigermaßen angstfrei im Leben bewegen können.

Ständig auf der Flucht

Dies beschreibt wohl am besten das Lebensgefühl, welches ein Welpe hat, der nicht artgerecht aufwuchs. Er reagiert in vielen Situationen mit großer Angst und/oder meidet die Situation. Er hat nie gelernt, die verschiedensten Reize zu filtern und angemessen darauf zu reagieren. Eine völlige Reizüberflutung ist die Folge. Demutsgesten, angelegte Ohren, eingezogener Schwanz und/oder auch beißen, sind die Ausdrucksformen großer Angst dieser Hunde.

So können Sie Ihrem Hund helfen

Eines ist sicher. Je nach Schwere der reizarmen Aufzucht, werden Sie mehr oder weniger erfolgreich sein können. Es gibt Fälle, da tritt große Besserung ein, aber niemals wird ein selbstsicherer Hund daraus hervor gehen.

  • Die größte Tugend besteht darin, großes bis grenzenloses Vertrauen zueinander aufzubauen
  • Dies erfordert unglaublich viel Geduld und Zeit. Nehmen Sie sich diese Zeit.
  • Holen Sie sich Unterstützung. Nur qualifiziertes Fachpersonal kann einen individuellen Therapieansatz erkennen und schulen. Es erkennt bei Ihnen Fehler z. B. in der Körpersprache, die Sie selbst kaum wahrnehmen.
  • Sprechen Sie niemals zu beruhigend auf Ihren Hund ein! Anders als beim Menschen würden Sie ihn ansonsten in seiner Angst bestätigen. Denn der Hund versteht nur unsere Stimmlage und würde aus dem Satz „Hab doch keine Angst mein Kleiner“ eher verstehen „Ich weiß, es ist alles so furchtbar schrecklich“.
  • Seien Sie stets umsichtig und selbstsicher. Das Schlimmste, was einem ängstlichen Hund passieren kann, ist ein unsicheres Herrchen oder Frauchen.
  • Je gelassener Sie reagieren, desto mehr hat Ihr Hund die Chance, die Situation als ungefährlich zu erkennen.
  • Leben Sie eher in einer ländlichen Umgebung. Die Reizüberflutung in der Stadt wird den Hund nur überfordern.
  • Steigern Sie nur sehr langsam und mit großer Achtsamkeit das Reizpensum.

Fazit:

Natürlich wäre es am allerbesten, wenn Sie nur Welpen aus artgerechter Zucht aufziehen. Denn nur so verlieren „Vermehrer“ die Basis ihres „Geschäfts“.  Und haben Sie doch Ihr Herz an so ein armes Geschöpf verloren, dann verlieren Sie niemals die Geduld und verhelfen Sie diesem Hund zu einem möglichst schönen, angstfreien Leben. Gelingt Ihnen das, seien Sie stolz, denn Sie haben unglaubliches geleistet.

Meradog Hundefutter