WELCHES HUNDEFUTTER PASST ZU IHREM HUND?

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Warum fressen Hunde Gras?

Rätselhaftes Phänomen?

Dieses hundliche Phänomen stellt nicht nur Hundehalter sondern auch Forscher immer wieder vor ein Rätsel, denn Tatsache ist, dass 90 % aller Hunde gelegentlich Gras fressen. Der Volksmund hingegen hat für dieses Verhalten gleich mehrere Erklärungen parat, wie zum Beispiel: „Frisst ein Hund Gras, fördert er damit nur seinen Brechreiz“ oder „Es könnte ein Hinweis auf ungenügende Ballststoffe oder Vitamine in der Nahrung sein“

Jedoch welche dieser Thesen stimmt?

Laut Studie von S. J. Bjone der Universität Neu England in Australien konnten bei insgesamt 1399 geprüften Gras-Fressaktionen lediglich sechs sich übergebende Hunde verzeichnet werden. Dies belegen auch zahlreiche weitere Studien, in denen sich Forscher und Tierärzte diesem Thema gewidmet haben.

Es kann davon ausgegangen werden, dass Gras fressen nicht als Brechmittel des Hundes dient.

Desweiteren wurde in umfangreichen Beobachtungen und Tests die Erkenntnis gewonnen, dass das Gras fressen sowohl bei Wölfen als auch bei Hunden vorkomme und man davon ausgehen kann, dass dieses Verhalten trotz Domestikation aus dem Wolfserbe erhalten geblieben ist. Es ist somit angeboren wobei die Fressgewohnheiten der Mutterhündin sich verstärkend auf das Fressverhalten eines Welpen auswirken. Besonders auffällig war, dass völlig Wetter- und Rassenunabhängig junge Pflanzen, Obergräser und Getreidepflanzen bevorzugt wurden. Frisst der Hund gerne vegetarisch, ist besondere Vorsicht bei giftigen Pflanzen wie Efeu, Tomatenranken, Rhabarber, Zwiebeln, Buchsbaum, Jasmin, Glyzinie, Goldregen, Klematis, Oleander und Osterglocken geboten. Der bundesweite Giftnotruf lautet: 030 – 1 92 40!

Vitamin- oder Ballaststoffmangel?

Auch diese These hält sich hartnäckig in unserem Bewusstsein, wurde jedoch in besagten Studien widerlegt, da in diesem Fall eine regelmäßige Grasaufnahme des Hundes erfolgen müsste. Diese fressen jedoch nur in sehr unregelmäßigen Abständen Gras, womit auch die Theorie des Vitaminmangels nicht erhärtet werden konnte. Hinzu kommt, dass selbst ausgewogen ernährte Hunde Gras fressen und die aufgenommene Menge zu gering für einen Mangelausgleich ist.

Fazit:

Wie bereits vorweg angedeutet, sind die wilden Verwandten unserer Hunde wie Wölfe, Kojoten und Schakale in der Tat keine reinen Fleischfresser, bei denen je nach Umgebung sehr wohl auch Pflanzliches zum Ernährungsspektrum gehörten. Abschließend bleibt daher nur noch fest zu halten, dass Gras fressen bei Hunden ein Relikt eines arttypischen Ernährungsverhaltens ist, was uns Menschen nur so sonderbar erscheint, weil wir den Hund häufig als reinen Fleischfresser sehen.

Meradog Hundefutter