WELCHES HUNDEFUTTER PASST ZU IHREM HUND?

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Recht - Was tun mit einem Fundhund?

Was ist zu tun, wenn Sie einen Hund oder auch ein anderes Tier finden oder es Ihnen zuläuft?

Häufig stellen sich gleich mehrere Fragen: Darf ich das Tier mit nach Hause nehmen? Wen muss ich über den Fund informieren? Wer trägt die mir entstehenden Kosten? Wer trägt die Kosten, wenn das Tier unverzüglich zum Tierarzt muss? Viele Fragen, die im Tierschutzgesetz (TierSchG) geregelt sind und die wir Ihnen nachfolgend gerne beantworten. Grundsätzlich unterscheidet die deutsche Rechtsprechung zwischen „Fundtieren“ und „herrenlosen Tieren“.

Für herrenlose Tiere gilt das Fundrecht nicht:

Finden Sie ein herrenloses Tier, so ist die Gemeinde zuständig, wenn das Tier die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet. Die Gemeinde kann in diesem Fall Maßnahmen nach dem Jagd- und Naturschutzrecht treffen. Die Kosten für die Unterbringung eines herrenlosen Tieres im Tierheim trägt ebenfalls die Gemeinde. 

Recht - Unschied zwischen "Fundtieren" und "Herrenlosen Tieren"

Fundtiere

Bei "Fundtieren" handelt es sich um Haustiere, die sich verirrt haben, dauerhaft entlaufen oder verloren gegangen sind und deren Besitzer unbekannt sind. Da es laut § 3 Abs. 3 TierSchG verboten ist, Tiere zurückzulassen oder auszusetzen, wird in der Regel davon ausgegangen, dass es sich um ein Fundtier handelt.

Herrenlose Tiere

„Herrenlose Tiere“ hingegen sind Wild- und freilebende Tiere, die keinen Eigentümer haben. Hierzu gehören auch die freilebenden Nachkommen entlaufener oder ausgesetzter Hunde und Katzen. Grundsätzlich sind die Gemeinden verpflichtet Fundtiere aufzunehmen und gemäß § 2 TierSchG artgerecht unterzubringen, wobei sie diese Aufgabe an Tierheime, Tierschutzvereine oder Privatpersonen delegieren können.

Recht - Pflichten des Finders

Sobald Sie das Tier an sich nehmen z. B. durch Anleinen, gehen Sie die Verpflichtung ein, dass Tier tierschutzgerecht unterzubringen und die Bestimmungen des Fundrechtes zu befolgen: Ist Ihnen der Besitzer bekannt, so müssen Sie Ihren Fund unverzüglich dem Eigentümer mitteilen. Ist Ihnen der Besitzer nicht bekannt, sind Sie dazu verpflichtet, den Fund den zuständigen Behörden (Gemeinde, Polizei) anzuzeigen. Die zuständige Gemeinde wird dann im Einzelfall entscheiden, wem das Tier übergeben werden soll oder ob Sie es vorerst in Ihre Obhut nehmen dürfen.

Recht - Kostenersatz und Verwahrungspflicht

Die zuständige Behörde beauftragt eine Institution (Tierheim, Privatperson o. ä.) mit der artgerechten Verwahrung des Tieres und ist damit verpflichtet entstehende Kosten (Unterbringung, Tierarzt) zu tragen. Entstehende Tierarztkosten werden jedoch nur für die Behandlung akuter Krankheiten, Verletzungen und Parasitenbefall getragen. Schutzimpfungen als Vorsorgemaßnahme sind hier nicht inbegriffen. Häufig wird über die tatsächliche Kostenerstattung gestritten, da nicht immer eindeutig zu bestimmen ist, was notwendig und artgerecht ist. Häufig kommt es hier auf den Einzelfall an. Ist der Eigentümer ermittelbar, können sowohl Sie als auch die Behörde die entstandenen Kosten einfordern.

Recht - Übergabe ans Tierheim oder Tierarztbesuch

Das Tier wird sofort einem Tierheim übergeben:

In der Praxis ist es allgemein bekannt, dass Tiere direkt in die Obhut eines Tierheims gegeben werden. Dies ist zulässig und die Verpflichtungen der Gemeinden bestehen gemäß § 683 BGB. Allerdings muss der Fund trotzdem angezeigt werden, wobei Sie auch das Tierheim damit beauftragen könnten.

Das Tier muss sofort zum Tierarzt:

Ist die Behandlung des Tieres unaufschiebbar, so können Sie das Tier auch direkt zum Tierarzt bringen. Auch hier ist die Gemeinde verpflichtet, für die akuten Behandlungskosten aufzukommen. Natürlich müssen Sie den Fund auch in diesem Fall später melden.

Recht - Wann Sie das Tier behalten dürfen

Gemäß dem Fall, der Eigentümer ist nicht zu ermitteln, dürfen Sie mit Ablauf einer sechsmonatigen Frist offiziell Eigentümer des Tieres werden und die Verwahrungspflicht der Behörde endet damit. Beabsichtigen Sie das Tier später zu erwerben, kann Ihnen das Tier auch schon vor Ablauf der Frist übergeben werden. In diesem Fall ist jedoch im Tierübergabevertrag zu vereinbaren, dass Sie das Tier gegen Erstattung der entstandenen Kosten an den Eigentümer herausgeben, sollte dieser zwischenzeitlich ermittelt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass ein Dritter ein Tier vor Ablauf der Verwahrungsfrist erwerben will und Sie als Finder auf Ihr Erwerbsrecht verzichten.

Meradog Hundefutter