WELCHES HUNDEFUTTER PASST ZU IHREM HUND?

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Recht - Hundehaltung

Hundehaltung

Das Halten von Hunden kann aus rechtlicher Sicht ein sehr schwieriges Thema sein. Nicht umsonst ist es - gemessen an den richterlichen Beschlüssen - das wohl umfangreichste Rechtsgebiet im Bereich Hundehaltung. Gerade unter Nachbarn kann ein Streit um die Hundehaltung das Zusammenleben doch deutlich erschweren oder gar unmöglich machen.

Mindestanforderung für Hundehaltung per Gesetz

Sicherlich hält jeder Hundebesitzer seinen Hund nach bestem Wissen und Gewissen. Was Sie jedoch mindestens für Ihren Hund tun müssen, fixiert der Gesetzgeber ganz klar in seiner Tierschutz-Hundeverordnung. Die Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV) regelt auf bundesweiter Ebene die Mindestvoraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um Hunde halten zu dürfen. Der Gesetzgeber sorgt damit grundsätzlich für den verdienten Schutz aller Haushunde.

 

 

Hundehaltung - Allgemeine Anforderungen

Nach § 2 der Tierschutz-Hundeverordnung sind Sie dazu verpflichtet, dem Hund regelmäßig Auslauf im Freien sowie genügend Umgang mit seiner Betreuungsperson zu gewähren. Sofern Sie den Hund alleine halten, müssen Sie dem Hund mehrmals täglich die Möglichkeit zu Sozialkontakten zu Ihnen geben, denn Sie müssen hier das Rudel ersetzen. Dies hat durch Spielen, Körper- und Lautkontakte zu erfolgen und soll gleichzeitig dem Hund den Platz in der Rangordnung zuweisen. Alle Aktivitäten sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes anzupassen, was auch bedeutet, dass kranken Hunden sowie Welpen in der Sozialprägungsphase mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden muss.

Hundehaltung - Trennung der Welpen von der Mutter

§ 2 der Tierschutz-Hundeverordnung verlangt, dass Welpen erst im Alter von über 8 Wochen von der Mutter getrennt werden dürfen. Sollten Sie einen Welpen vorher trennen, so ist dies nur zulässig, wenn ein Tierarzt Ihnen bescheinigt, dass dies zum Schutz des Muttertieres oder des Welpen vor Schmerzen, Leiden oder Schäden geschieht.

Hundehaltung - Anforderung an gewerbliche Züchter

§ 3 der Tierschutz-Hundeverordnung bestimmt, dass ein gewerbsmäßiger Züchter dazu verpflichtet ist, pro 10 Hunde und ihre Welpen mindestens eine Betreuungsperson zur Verfügung zu stellen. Diese muss über die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen und der zuständigen Behörde einen schriftlichen Nachweis darüber erbracht haben. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass jeder einzelne Hund trotz allem genügend Sozialkontakte zu einer Betreuungsperson bekommt, da es ansonsten schnell zu tierschutzrechtlich relevanten Zuständen kommen kann. Sowohl für die Tiergesundheit als auch des Tierverhaltens.

Hundehaltung - Im Freien

Hunden, die im Freien leben, muss eine wärmegedämmte, aus gesundheitsunschädlichem Material bestehende Schutzhütte zur Verfügung gestellt werden. Außerdem muss sich der Hund in der Schutzhütte ungehindert und verhaltensgerecht bewegen und hinlegen können. Natürlich muss die Schutzhütte trocken sein und sofern die Hütte nicht beheizbar ist, muss der Hund sie mit seiner eigenen Körperwärme aufheizen können. Daher darf die Öffnung nicht zu groß sein. Außerdem muss außerhalb dieser Schutzhütte ein witterungsgeschützter, schattiger Liegeplatz mit wärmegedämmtem Boden zur Verfügung stehen.

Hundehaltung - In Räumen

Sofern Sie einen Hund nur in Räumen halten, so muss gewährleistet sein, dass natürliches Tageslicht einfällt, da Hunde, die nur im Dunkeln gehalten werden, an erheblichen Verhaltensstörungen, Ängsten und Aggressionen leiden. Sollten Sie den Hund in Räumen halten, die nicht auch dem Aufenthalt von Menschen dienen, so muss die Öffnung für das Tageslicht mindestens ein Achtel der Bodenfläche betragen. Nur wenn dem Hund ständig ein Auslauf ins Freie zur Verfügung steht, wird davon eine Ausnahme gemacht. Sollte der Tageslichteinfall gering sein, ist zusätzlich im natürlichen Tag- und Nachtrhythmus zu beleuchten. Es muss zu jeder Zeit eine ausreichende Frischluftversorgung sichergestellt sein. Nach § 5 und §6 der Tierschutz-Hundeverordnung müssen Sie bestimmte Größenanforderungen einhalten, wenn Sie den Hund in Räumen halten, die nicht dem Aufenthalt des Menschen dienen:

  • Hund mit Widerristhöhe bis 50 cm = mindestens 6m²
  • Hund mit Widerristhöhe über 50 bis max. 65 cm = mindestens 8m²
  • Hund mit Widerristhöhe über 65 cm = mindestens 10m²

Sollte der Raum, in dem der Hund lebt, nicht beheizt sein, so muss dieser zusätzlich mit einer Schutzhütte oder einem trockenen, wärmegedämmten, vor Luft und Kälte geschützten Liegeplatz ausgestattet sein.

Hundehaltung - Im Zwinger

Hunde dürfen nur nach den Vorraussetzungen des § 6 II – IV der Tierschutz-Hundeverordnung im Zwinger gehalten werden. Sofern der Hund den überwiegenden Teil des Tages im Zwinger verbringt, handelt es sich um Zwingerhaltung. Es ist verboten, den Hund im Zwinger anzubinden! Es ist darauf zu achten, dass keine Verletzungsgefahr für den Hund besteht, sei es durch mangelnde Verarbeitung oder Halsbänder. Der Boden muss trocken und sauber  gehalten werden und trittsicher sein. In jedem Fall ist Zwingerhunden zwei Mal täglich ein ausreichender Auslauf ins Freie zu gewähren. Natürlich müssen Sie auch für die Zwingerhaltung bestimmte Größenanforderungen erfüllen:

  • Hund mit Widerristhöhe bis 50 cm = mindestens 6m²
  • Hund mit Widerristhöhe über 50 bis max. 65 cm = mindestens 8m²
  • Hund mit Widerristhöhe über 65 cm = mindestens 10m²

Hier ist allerdings zu bedenken, dass die erforderliche Schutzhütte nicht bei der Bodenfläche mitgerechnet werden darf. Es darf keine Seite kürzer als 2m sein und jede Seite muss mindestens doppelt so lang sein, wie die Körperlänge des Hundes. Wenn Sie mehr als einen Hund im Zwinger halten möchten, so müssen Sie zusätzlich pro Hund mindestens die Hälfte der vorgeschriebenen Bodenfläche zur Verfügung stellen.

Die Einzäunung der Anlage muss mindestens so hoch sein, dass der aufgerichtete Hund nicht mit seinen Vorderpfoten auf die obere Begrenzung gelangt. Der Hund darf weder mit Strom führenden Leitungen noch mit elektrischen Impulsen in Berührung kommen. Die Einzäunung ist aus gesundheitsunbedenklichem Material zu erstellen und muss so angelegt sein, dass der Hund sich nicht verletzen und die Einfriedung weder überspringen, noch überklettern oder untergraben kann.

Zwingerunterteilungen müssen so beschaffen sein, dass Hunde sich nicht gegenseitig beißen können. Der Hund muss mindestens zu einer Seite freie Sicht nach außen haben und sofern mehrere Hunde in Einzelzwingern gehalten werden, müssen diese so aufgestellt werden, dass die Hunde Sichtkontakt zu einander haben.

Hundehaltung - In Anbindehaltung

Sofern der Hund den überwiegenden Teil des Tages angebunden verbringt, handelt es sich um eine Anbindehaltung. Diese wird im § 7 der Tierschutz-Hundeverordnung geregelt. Demnach muss die Anbindung an einer frei gleitenden Laufvorrichtung erfolgen, die mindestens 6 Meter lang ist und bei der der Hund einen seitlichen Bewegungsspielraum von mindestens 5 Metern hat. Der Hund muss jederzeit ungehindert seine wärmegedämmte Schutzhütte aufsuchen können und in seinem Bewegungsumfeld dürfen keinerlei Gegenstände vorhanden sein, die seine Bewegung einschränken oder ihn verletzen können. Die Anbindevorrichtung muss gegen Aufdrehen gesichert sein und darf nur von geringem Eigengewicht sein und den Hund nicht verletzen. Der Boden muss trocken und sauber gehalten werden und trittsicher sein. Natürlich dürfen keine sich zuziehenden oder einschneidenden Halsbänder oder Brustgeschirre verwendet werden. Bei der vorübergehenden Haltung von Fundhunden und behördlich eingezogenen Hunden können nach § 9 der Tierschutz-Verordnung Ausnahmen im Raumangebot zulässig sein, wenn dies für die weitere Aufnahme von Tieren unerlässlich ist.

Nach § 7 VII der Tierschutz-Hundeverordnung ist eine Anbindehaltung verboten, bei:

  • Hunden, die nicht älter als 12 Monate sind
  • Trächtige Hündinnen im letzten Drittel der Trächtigkeit
  • Säugenden Hündinnen
  • Kranken Hunden, wenn ihnen dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden
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